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erstellt von: krawatten, am 30.11.2010 11:32 , Clicks: 4362

Von wertvollen Perlenketten und perlenden Gleichnissen

Von der Bedeutung der Perle

Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.
Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
(Die Bibel, nach Luther1912)

Kaum ein wertvoller Schmuck hat je die Geister so inspiriert wie die Perle. Nun, ein Diamant ist härter. Er funkelt auch stärker. Aber nie hat er so die Fantasie beflügelt wie dieses kleine Stück Perlmuttablagerung, das seit Jahrtausenden als Gipfel der Schmuckkultur gilt. Ein Reiz liegt natürlich in der Art ihrer Entstehung. Ein Goldcollier wird von einem findigen Goldschmied in Form gebracht und solange veredelt, bis es seinen Ansprüchen genügt. Ein Edelstein wird in eine Form geschliffen, die seinen Glanz und sein Feuer am besten zur Geltung bringt. Eine Perle hingegen wächst im Inneren einer Perlmuschel über lange Zeit heran, ohne dass Sie währenddessen eines Zugriffs von außen bedürfte. Schicht für Schicht baut sie langsam ihre Schönheit auf. Wird sie entnommen, ist sie ein Schmuckstück von besonderer Güte, das stets in allen Kulturen geschätzt wurde.

Vielleicht liegt dies auch an der hintergründigen Schönheit der Perle. Sie glänzt nicht wie ein Edelmetall. Ihr Schimmer ist komplex und schillernd, ihr Glanz weich. Was liegt da näher, als ihr göttlichen Ursprung zuzuschreiben? Die Einwohner Polynesiens glaubten ,der Friedensgott Oro habe den Menschen die Perlmuschel geschenkt ? nicht aus purem Uneigennutz allerdings, sondern um das Herz der schönen Prinzessin von Bora Bora zu gewinnen.

Im antiken Indien glaubte man, Perlen entstünden aus dem Morgentau, der in eine Auster fällt. Doch es gibt auch poetischere Legenden, wie die von der schönen, aber unglücklich verliebten Königstochter von Delhi, deren Tränen um ihren Liebsten der Gott Krishna in Perlen verwandelte.

Auch das alte China schrieb der Perle außerordentliche Kräfte zu. Wie in Polynesien, das heute noch für seine schwarzen Perlen berühmt ist, waren es auch hier die schwarzen Exemplare, die hoch in Ehren gehalten wurden. Sie galten als seltene Produkte des Gehirns eines Drachens, der sie zwischen messerscharfen Zähen bewachte. Ihr Besitz verhieß Weisheit und Glück. Auch deshalb legten die Chinesen ihren Herrschern vor deren Bestattung eine schwarze Perle auf die Zunge.

Auch im Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit war es Mode, sich mit Perlen zu schmücken. Schon ab dem neunten Jahrhundert wurde die Perle gern in sakralen Gerätschaften wie Monstranzen und Reliquiaren verarbeitet. Denn sie galt als Symbol der Reinheit und Demut, unberührt von allen irdischen Sorgen und unbeeinflusst von Menschenhand.

Das änderte sich schlagartig, als Damen des europäischen Hochadels die Perlen als Modeaccessoire entdeckten. Doch nicht nur Perlenketten kamen in Mode. Bereits im dreizehnten Jahrhundert geißelten Kritiker die Prunksucht der höfischen Gesellschaft, in der Perlen auf goldgewirkte Gewänder gestickt wurden ? und dies teilweise in Größenordnungen, bei denen der Preis eines Kleides mühelos den eines größeren Eigenheims überstieg. Auch in die Haare flocht man sich die edlen Kleinodien. Die Entdeckung der Neuen Welt führte zu einem neuerlichen Perlen-Boom. In den Gewässern Mexikos fanden sich Perlen in großer Zahl. Dazu noch etwas, was zuvor kaum für möglich gehalten wurde: natürliche Süßwasser-Perlen fanden sich in Flüssen und Seen.

Da natürliche Perlen aus dem Ozean eine absolute Seltenheit sind (heutzutage werden vielleicht drei bis vier Exemplare jährlich gefunden), war es erst der Auftritt der Zuchtperle gegen Ende des 19. Jahrhunderts, der es ermöglichte, Perlen zu tragen, ohne zu den oberen Zehntausend zu gehören. Dennoch sendet eine Perlenkette immer noch das subtile Signal: Schönheit ist mehr als nur Glanz und Schein.

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