Silbrig weiße Südseeperlen
» Akoyaperlen » Tahitiperlen » Süsswasserperlen » Südseeperlen » Andere PerlenEs gibt sicherlich echte Südseeperlen...
aber was Heutzutage unter "Südseeperlen" üblicherweise verstanden wird, das sind relativ große Zuchtperlen mit festem Kern. Der Begriff Südsee umfasst - was den Perlenhandel anbelangt - ein riesiges Areal. Z.B. die Küsten von: Nord-Australien, Thailand, Taiwan, den Phillipinischen Inseln den Indonesischen Inseln den Gilbert-Inseln, Französisch Polynesien mit dem Zentrum Tahiti, Burma, etc. Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die größte Produktion von Südseezuchtperlen gibt es im Nordwestens Australiens. Dort wird ausschließlich eine der größten Austern verwandt, Pinctada maxima, eine silberlippige Perlauster. Erkennt man an einer großen Zuchtperle -12 mm und mehr - eine silbrige Tönung, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie von Australien stammt. Diese Zuchtperlen werden auch "Australperlen" genannt, obwohl es auch hier besser wäre, den Zusatz "Zucht" zu verwenden.
In anderen Gebieten der Südsee wird eine goldlippe Perlauster - auch eine Pictada maxima -für die Zucht genutzt, die eine natürliche Goldfarbe bei Zuchtperlen produziert.
Südseezuchtperlen bestechen durch ihre Größe. Sie können 20 mm im Durchmesser und mehr erreichen. Qualitätsmäßig reichen sie aber an die japanische Zuchtperle nicht ganz heran, vor allem nicht beim Lüster. Der Lüster ist nicht so stark, dafür weicher. Die Farben sind Silbrig, Weiß bis zu einem intensiven Creme.
Aufgrund der starken Nachfrage nach Südseezuchtperlen in den letzten Jahren, hat es in vielen Gegenden der Südsee eine Überproduktion gegeben, die zu einem erheblichen Wertrückgang führte. In einigen Ländern ist mittlerweile die Produktion limitiert worden, so dass zu erwarten ist, das die heutigen Preise für Südseezuchtperlen gehalten werden können oder sogar wieder leicht ansteigt.