Andere Perlen

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Mabe-Perlen

Der Begriff "Mabe" leitet sich von der japanischen Bezeichnung "Mabé - gai ab für eine der Zuchtmuscheln - Ptera penguin (schwarzflügelige Perlauster). Es handelt sich korrekterweise um eine Zuchtschalenperle oder Zuchtblisterperle.

Zwischen Schale und Mantelgewebe werden meist halbrunde Fremdkörper geschoben. Auch Ovale, Tönnchen , Tropfen oder Herzformen werden verwandt. Die Austern bauen zu ihrem eigenen Schutz die Schalen im Laufe ihres Lebens immer weiter aus und ummanteln die eingesetzten Fremdkörper mit. Will man sie zu Schmuckstücken verarbeiten, so werden die Formen von der Schale getrennt und eine Perlhaut bleibt übrig. Um Stabilität zu gewinnen, schäumt man diese Perlhülle mit Kunststoff aus und unterlegt sie mit einem Perlmuttstückchen.

Diese "Mabe-Perlen" sollten vorsichtig behandelt werden, weil sonst die Perlhülle beschädigt werden könnte. Als Ohrclip, Brosche oder Verschlüssen von Ketten eignet sie sich bestens.

"Mabe-Perlen" werden in den Großen Austern der Südsee gezüchtet: Pinctada maxima (silber- und goldlippige Perlauster), Pinctada margeritifera (schwarzlippige Perlauster) und der Pteria penguin (schwarzflügelige Perlauster). Bei diesen Farben und den Farben Grau und Bronze kann es sich um natürliche Farben handeln. Andere Farben werden nachträglich durch künstliche Verfahren erzielt.

"Mabe-Perlen" stellen eine relativ günstige Variante zu deutlich im Preis höher liegenden vollen großen Südseezuchtperlen dar.

Blisterperlen

Blisterperlen sind echte Perlen, die auf natürliche Weise mit der Schale verwachsen sind. Der Begriff "Mabe-Perle" steht immer für eine Zuchtschalenperle oder Zuchtblisterperle.

Perlimitationen

Es gibt eine Vielzahl an Perlimitationen, die üblicherweise mit einem wohlklingenden Phantasienamen angeboten werden, ohne zu erwähnen, dass es sich hierbei um Imitationen handelt. Z.B. Antillenperlen, Alabasterperlen, Römische Perlen, Cellitperlen, Majorika-Perlen, usw.usw.

Auch wenn eine an sich korrekte Bezeichnung wie Kulturperle eine andere Silbe erhält wie z.B. Kultraperle, so handelt es sich um eine Imitation.

Auch der Begriff Perlmuttperle ist irreführend. Es handelt sich hierbei um aus Muschelschalen gedrechselte Perlmuttkugeln mit einem künstlichen Überzug. Diese Art von Imitation wird z.B. als Geisha Pearl mit dem natürlichen Zuchtperlkern angeboten.