Perlenkette aus Akoyaperlen
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Der Begriff "Akoya" setzt sich aus dem Wort Ako und der Endung ya zusammen. Ako ist ein altjapanisches Wort, was so viel wie "mein Kind" bedeutet und die Endung ya ist ein Zusatz, um eine Zuneigung zu zeigen. Akoya ist die japanische Bezeichnung für die Auster Pinctada martensii, in der vorrangig in Salzwassergebieten um die südlichen Inseln Japans Zuchtperlen mit festem runden Kern produziert werden.
"Akoyaperlen" in Anführungszeichen. Korrekter- weise müsste man die etwas umständliche Beschreibung wählen: Salzwasserzuchtperlen, gezüchtet in japanischen Gewässern in der Auster Pinctada martensii. Diese Beschreibung ist zu lang. Daher ist es schon längere Zeit im Perlhandel üblich, von Akoyaperlen zu sprechen.
Die nur bis ca. 8 cm groß werdende Pinctada martensii kann Zuchtperlen bis zu einer Maximalgröße von 12 mm produzieren. Normalgrößen liegen bei 6 ½ bis 7 ½ mm.
Von Akoyaperlen erwartet man bei den wertbestimmenden Faktoren Form, Farbe, Lüster und Oberflächenbeschaffenheit die höchste Qualität. Die Form sollte perfekt rund sein.
Eine sehr seltene Farbe ist pink-rose´. "Pink" als Rosatönung für die Körperfarbe in Kombination mit "rose´" für den Ober- oder Überton. Der Lüster oder Glanz der Perle ist optimal, wenn er fast einen metallischen Charakter hat.
Oberflächenmerkmale wie z.B. kleine Auswüchse oder abgeflachte Stellen sollten mit bloßen Auge bei einem normalen Guckabstand nicht zu erkennen sein.
Akoyaperlen werden in Japan seit etwas mehr als 100 Jahren gezüchtet. Seit den 1980er Jahren produziert auch China Akoyaperlen.